Zweite jetzt mit zehn Punkten aus fünf Spielen

Düren 4:11 SSV (2:4, 2:3, 0:2, 0:2)

Spieler: Florian Prick (3/4 im Tor), Jochen Drees (1 Tor), Martin Seimann (1), Frank Grümmer, Peter Grümmer (3), Volker Amelong (2), Stefan Bergs, Tim Klos (3), Christian Amelong (1/4 im Tor), Kathrin Schramm, Sebastian Braun (1), Thomas Mertens

Überzahl
Überzahlspiele: 9
Überzahltore: 5 (55%)
Unterzahlspiele: 3
Unterzahlgegentore: 1 (33%)



Wie schon im Hinspiel hat die zweite Mannschaft des SSV gegen den Dürener TV einen Arbeitssieg eingefahren. Nach halbjähriger Verletzungsphase stand Kapitän Peter Grümmer erstmals wieder im Kader und meldete sich mit drei Toren zurück im Geschäft.

Düren begann das Spiel ambitioniert und gewohnt körperbetont. So gingen die Gastgeber nach zwei guten Centeraktionen nach zwei Minuten mit 2:0 in Führung. Im Folgenden lief es für uns in Angriff und Abwehr aber besser, sodass der Rückstand bis zum Viertelende in eine 4:2-Führung gedreht werden konnte.

Im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Trotz zweier vergebener Überzahlspiele konnten wir immer mindestens ein Tor Abstand zum Gegner wahren, zur Pause stand es 7:4.

Wirklich torreich wurde das Spiel auch im dritten Viertel nicht. Zwei Überzahltore auf unserer Seite, ansonsten wenig Aktionen auf beiden Seiten, wenigstens war bei 9:4 eigentlich alles entschieden.

Im letzten Abschnitt trudelte das Spiel so langsam aus, Endstand 4:11, der erhoffte Befreiungsschlag auf spielerischer Ebene war ausgeblieben. Auch wenn man gegen den Vorjahresvierten der Liga erneut gewann, so vermisst man doch noch die Spielzüge und den Spielwitz der letzten Saison. Nur sechs Tore aus dem Spiel heraus sind für einen dauerhaften Finalisten der Playoffs einfach zu wenig, zudem hat man auch an Konterstärke eingebüßt.

Der Grund dafür ist jedoch natürlich auch in der Umstrukturierung der Mannschaft zu suchen, für die zwei hochgemeldeten Stürmer kamen zwei Abwehrrecken, sodass sich einige Spieler noch in den neuen Rollen, vor allem im Angriff, zurechtfinden müssen. Mit zehn Punkten aus fünf Spielen bleibt man jedoch weiter ungeschlagen, als nächstes geht es zum Drittplatzierten der Vorsaison, der ersten Mannschaft von Eschweiler.