Vierter Sieg in Folge, aber einige Baustellen
SSV 11:5 Düren (1:1, 3:1, 4:3, 3:0)
Spieler: Florian Prick (0,5 im Tor), Jochen Drees, Martin Seimann, Frank Grümmer, Daniel Leesmeister, Volker Amelong (2 Tore), Stefan Bergs (1), Tim Klos (4), Lothar Kirschfink (1), Sebastian Braun (1), Thomas Mertens (1), Christian Amelong (0,5 im Tor), Kathrin Schramm (1)
Überzahl
Überzahlspiele: 5
Überzahltore: 3 (60%)
Unterzahlspiele: 2
Unterzahlgegentore: 0 (0%)
Auch nach dem Jahreswechsel ist die zweite Mannschaft des SSV zumindest ergebnistechnisch nicht aus der Spur gekommen, spielerisch bleibt nach dem Auftakt 2012 aber noch Luft nach oben. Gegen den Ligakonkurrenten aus Düren konnte man sich erst zum Ende des Spiels hin absetzen und die Punkte sieben und acht in der Bezirksliga sammeln.
Zu Beginn neutralisierten sich die Teams auf schwachem Niveau. Während Düren mit ersten Distanzschüssen agierte, fehlte bei uns in den meisten Angriffen der Abschluss. Die Ideenlosigkeit und Statik führte dazu, dass wir auch nach 30 Sekunden keine Gelegenheit erspielen konnten. Einem Centertor der Dürener setzten wir dann aber ein Tor in Überzahl entgegen.
Nachdem wir unsere Taktik leicht umgestellt hatten, lief das Spiel besser. Auch die zweite Überzahl saß, jetzt war Düren am Drücker. Ein weiterhin ausgeglichenes Spiel stand zur Halbzeit immerhin 4:2.
Das letzte Mal, das es in einem Bezirksligaheimspiel zur Pause so wenig Tore gab, ist schon einige Zeit her, Besserung folgte im dritten Viertel. Gleich sieben Tore, so gut wie gleichmäßig verteilt (4:3), machten das Spiel etwas lebendiger und führten zu einigen guten Aktionen. Die drei Gegentore in der Abwehr übertrafen sich gegenseitig in Schlafmützigkeit der Abwehrspieler.
Das letzte Viertel begann erst einmal wieder ruhig, bis Düren einen Fünfmeter bekam, den Christian allerdings parieren konnte. Danach wurde den Rest der Spielzeit nur noch gekontert, drei weitere Tore das Resultat, Endstand 11:5.
Wie vom Trainer prophezeit, erweist sich die Umstellung von reinen Konterspielen zu stärkeren Gegnern als problematisch. Düren spielte eine starke Partie, nahm aus dem Spiel das Tempo raus, erspielte sich aber zu wenige Torchancen. Uns fiel vor allem in der Anfangsphase vor dem gegnerischen Tor auch nichts ein, bis der 0:1-Rückstand uns ein wenig wach rüttelte. Das Anbieten im Konter oder im statischen Spiel fand nur ansatzweise statt, auch von den schon länger spielenden Spielern. Das körperbetonte Spiel gegen die Altherren der Gäste machte uns zudem zu schaffen, hier muss etwas getan werden.
Alles in allem, zwei wichtige Punkte, im Rückspiel in zwei Wochen besteht allerdings Verbesserungsbedarf in einigen Schwerpunkten des Spiels…



