Kurzzeiteinbruch im zweiten Viertel nicht mehr aufholbar

Hohenlimburg 9:5 SSV (2:1, 5:2, 1:0, 1:2)

Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Christian Büttner, Martin Seimann, Stephan Schorn, Volker Amelong, Tim Klos, Thomas Kreus (1 Tor), Lothar Kirschfink, Mark Braun (4), Thomas Mertens, Christian Amelong, Marco Bleidießel



Überzahl
Überzahlspiele: 5
Überzahltore: 0 (0%)
Unterzahlspiele: 6
Unterzahlgegentore: 2 (33%)



Ein kurzzeitiger Leistungseinbruch im zweiten Viertel hat der ersten Mannschaft die zweite Niederlage im dritten Auswärtsspiel der Aufstiegsrunde beschert. Im großen Freibad des Hohenlimburger SV gestaltete sich die Torjagd auf beiden Seiten schwierig, sodass es letztendlich bei einem torarmen Spiel und einem Ergebnis von 9:5 für die Gastgeber blieb.

Dabei konnte man im ersten Viertel sogar mal für zweieinhalb Minuten mit 1:0 in Führung gehen, bevor Hohenlimburg das Resultat bis zum Viertelende mit einem Doppelschlag auf 2:1 drehte. Schon jetzt gab es auf beiden Seiten wenige Torabschlüsse.

Der zweite Spielabschnitt begann trotz des schnellen dritten Gegentors ganz gut, binnen vierzig Sekunden konnten wir das Spiel wieder auf 3:3 ausgleichen. Doch dann begannen die entscheidenden Minuten, in nur 140 Sekunden entschied Hohenlimburg das Spiel durch einen Viererpack für sich, den Spielstand von 7:3 sollten wir nicht mehr aufholen können. Zur Erinnerung: Noch im Hinspiel hatten wir einen 1:6-Rückstand in einen Sieg verwandeln können, dies aber im kleinen Becken der heimischen Halle.

Das dritte Viertel sollte mit nur einem Treffer für die Gegner das torärmste bleiben, Lars verhinderte zu diesem Zeitpunkt eine deutlich höhere Niederlage, mit 8:3 ging es also in den letzten Abschnitt.

Diesen konnten wir dann tatsächlich gewinnen. Nach dem 9:3 war für die Gastgeber sowieso schon alles gelaufen, die letzten Minuten zeigten sehr langsames und statisches Spiel, in den letzten zwei Minuten konnten wir dann aber noch mit einem Fünfmeter und einem Konter zumindest dieses Viertel mit 2:1 gewinnen, Endstand also 9:5.

Während uns in der letzten Saison noch die großen Becken besser gelegen kamen als die kleinen, haben wir diesen Trend nun endgültig abgelegt. Das Spiel gegen eine Pressdeckung nach vorne zu tragen, bereitete uns schon große Schwierigkeiten, vom schwimmerischen Aufwand ganz zu schweigen, ein Torabschluss aus guter Position wurde viel zu selten gefunden. Da kommt es uns natürlich sehr recht, dass drei von den letzten vier Spielen im Glashütter Weiher ausgetragen werden, wo wir bislang den Großteil unserer Punkte geholt haben. Am Freitag schon geht es dort gegen Lünen, die bis jetzt noch gar kein Spiel in der Aufstiegsrunde absolviert haben…