Ständige Aufholjagd wird mit einem Punkt belohnt

Olympia Borghorst 9:9 SSV (1:1, 2:2, 6:3, 0:3)

Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Christian Büttner (1 Tor), Martin Seimann (1), Björn Simshäuser, Stephan Schorn (2), Volker Amelong, Tim Klos, Thomas Kreus (2), Lothar Kirschfink, Mark Braun (3), Christian Amelong



Überzahl
Überzahlspiele: 3
Überzahltore: 2 (66%)
Unterzahlspiele: 6
Unterzahlgegentore: 0 (0%)



Die erste Mannschaft hat den Schwung aus der Endphase der Vorrunde nicht mitnehmen können und beim Aufstiegsrundenauftakt in Borghorst nur mühsam und zum Teil auch glücklich einen Punkt geholt.

Schon im ersten Viertel vermisste man die starken Angriffsbemühungen der letzten Spiele, aber auch Borghorst viel in der Offensive nicht viel ein, sodass sich ein sehr statisches und auf die Abwehrreihen fixiertes Spiel ergab. Bis auf die beiden Tore zum 1:0 und 1:1 gab es keinen Eintrag im Protokoll.

Im zweiten Viertel konnten sich die Gastgeber dann das erste Mal mit zwei Toren absetzen, ein haarsträubender Fehlpass des letzten Borghorster Abwehrspielers brachte uns dann mit einem Schuss von der Mittellinie heran, kurz darauf landete ein abgefälschter Schuss aus 5m im gegnerischen Tor. Auch das erste Tor war eher ein Überraschungsschuss aus der Distanz gewesen. So stands 3:3 zur Pause.

Im dritten Spielabschnitt platzte dann der Knoten, leider hauptsächlich bei unseren Gegnern. Innerhalb von dreieinhalb Minuten zog Borghorst mit 6:3 davon, das Spiel war plötzlich offener, es gab Chancen auf beiden Seiten. Unser Team kämpfte sich mühselig wieder auf 6:7 heran, doch mit einem erneuten Doppelschlag gewann Borghorst das Viertel mit 6:3, Spielstand jetzt 9:6.

Doch bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt, 8 Sekunden nach Wiederanpfiff bekamen wir eine Überzahl, eine Sekunde später zappelte der Ball schon überraschend im Netz, zwei Minuten später trafen wir dann erneut mit einem Distanzschuss zum 8:9, das Spiel war wieder offen. Dann erst einmal wieder eine Schrecksekunde, Borghorst bekommt Überzahl, kann diese jedoch nicht verwerten und im Konter fällt der Ausgleich, fünfeinhalb Minuten vor Schluss. Wer die letzten Minuten gesehen hatte, hätte wohl noch an deutlich mehr Tore geglaubt, doch dieses Tor bedeutete schon den Endstand. Auch wenn uns der letzte Angriff zustand, den wir ebenfalls nicht verwerteten, konnten wir uns mit dem einen Punkt glücklich schätzen, die Gastgeber vergaben noch drei Überzahlspiele, beim letzten schoss der gegnerische Spieler aus 2m am Tor vorbei.

Alles in allem also ein glücklicher Punktgewinn, der mit minimalen spielerischen und taktischen Mitteln erzielt wurde. Nur ein einziges Tor wurde durch einen Spielzug von zwei Pässen vorbereitet, ansonsten waren es überraschende Schüsse oder individuell heraus gespielte Tore. Somit bleiben wir erst einmal am Ende der Tabelle, bekommen aber in Hamm schon bald die Gelegenheit, unsere schwache Leistung in Borghorst auszumerzen…