Einzug in die Aufstiegsrunde fast perfekt

SSV 16:11 Oberhausen (5:4, 5:3, 2:2, 4:2)

Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Christian Büttner (1 Tor), Martin Seimann, Björn Simshäuser (1), Stephan Schorn (2), Volker Amelong, Tim Klos, Thomas Kreus (3), Lothar Kirschfink (1), Mark Braun (4), Stefan Sanft (2), Stefan Bergs, Marco Bleidießel (2)



Überzahl
Überzahlspiele: 7
Überzahltore: 5 (71%)
Unterzahlspiele: 5
Unterzahlgegentore: 1 (20%)



Dank des siebten Siegs im zwölften Saisonspiel ist die erste Mannschaft auf dem besten Weg, erstmalig in der Vereinsgeschichte den Sprung in die Aufstiegsrunde zu schaffen. Wie auch im Hinspiel konnte man die Auswahl aus Oberhausen besiegen, die damit in die Abstiegsrunde müssen.

Oberhausen war vollzählig angereist. Unsere Pressdeckung mussten wir schnell in eine Zonendeckung abändern, da der starke Center der Gäste, der sich im Hinspiel aufs Coachen beschränkt hatte, mit im Wasser war und alleine sechs der elf Tore erzielte. Ansonsten begann die Partie torreicher als sonstige Spiele, neun Tore fast gleichmäßig verteilt, das hatten wir schon lange nicht mehr. Nach unserer 1:0-Führung gingen wir dabei auch drei Mal in Rückstand, bevor wir eine halbe Minute vor Viertelende wieder mit 5:4 in Führung gehen konnten.

Das zweite Viertel ähnelte dem ersten. Schnelles Spiel auf beiden Seiten, doch ohne Anspielmöglichkeit für ihren Center versuchte Oberhausen durch Distanzschüsse zum Erfolg zu kommen. Unsere beiden Center Stefan und Marco holten stattdessen Überzahlspiele heraus, die wir mit guter Quote auch abschließen konnten.

Der dritte Spielabschnitt bot dann weniger Aktionen. Zwei Tore auf beiden Seiten, zwei Rausstellungen unseres Teams, die aber ohne Konsequenzen blieben. Ansonsten das erste Mal ein bißchen Hilflosigkeit im Angriff, nebenbei wurden auch ein paar gute Gelegenheiten vergeben.

Trotzdem, mit 12:9 musste dieses Spiel eigentlich durch sein. Der schnelle Treffer zum 13:9 zeigte dies dann auch. Bei diesem Stand konnte Lars übrigens seinen zweiten Fünfmeter parieren, auch im zweiten Viertel waren die Oberhausener schon an ihm gescheitert. Ab jetzt boten sich viele Kontermöglichkeiten, hier war allenfalls der Abschluss zu bemängeln. Eine Überzahl zwei Minuten vor Schluss ließen wir noch ungenutzt, den nächsten Konter verwandelten wir dann aber zum 16:11-Endstand.

Das Restprogramm Dienstag in Remscheid und das letzte Vorrundenspiel zuhause gegen Vest werden noch einmal zwei harte Brocken, doch die momentane Ausgangsposition ist viel versprechend. Mit einem Sieg aus einem der Spiele wären wir sicher durch, selbst wenn wir keinen Punkt mehr holen, sieht es gut aus, da Vreden und Krefeld noch einen Rückstand aufholen müssten…