Herren und Damen jeweils auf Platz 5
Beim diesjährigen Achterdiek Cup 2011 in Bremen war nach langer Abwesenheit noch mal eine Stolberger Mannschaft vertreten, zudem spielten die Stolberger Damen in einer Spielgemeinschaft mit den Aachenern. An einem sonnigen Wochenende auf der idyllischen Freibadanlage des Bremischen SV konnten beide Teams gute Ergebnisse erzielen.
Die Anreise auf das Turniergelände fand schon freitags statt, Turnierbeginn war Samstagmorgen. Die Herren trugen ihre Spiele in zwei Spielfeldern im Achterdiek See aus, während die Damen in einem schmalen Schwimmbecken um Erfolge rangen.
Das erste Spiel der Herren ging gegen die Auswahl von Essen, die aufgrund Spielermangel von DSV 98 unterstützt wurden. Da wir auch nur sechs Spieler waren, mussten wir ebenfalls noch Akteure einkaufen. Gespielt wurde auf 4x6 Minuten. Zu Beginn des Spiels läuft alles glatt, ein schnelles 3:0 für unser Team war die Folge, bis zum letzten Viertel konnten wir das Ergebnis sogar bis auf 6:2 hochschrauben. Doch nach einigen Wechseln beim Gegner kippt das Spiel langsam, Essen schießt Tor um Tor und kommt in der letzten Minute tatsächlich zum Ausgleich. Doch im letzten Angriff des Spiels gelingt uns nach einem schnellen Pass noch der für unmöglich gehaltene Siegtreffer zum 7:6, wobei der Ball nur ganz knapp die gegnerische Torlinie passiert.
Die Damen mussten währenddessen gegen eine Bundesligamannschaft antreten und mussten sich ihren Gegnern trotz langer Gegenwehr deutlich geschlagen geben.
Dafür wurde aber ihre nächste Partie zum Spiel auf des Messers Schneide. Beim Pausenrückstand von 1:3 scheinen die Stolberger und Aachener Mädels erneut zu unterliegen, doch in einem starken dritten Viertel und einer turbulenten Schlussphase drehen die Damen das Spiel auf 5:4. Erst im letzten Viertel kann der Gegner dieses Resultat wieder ausgleichen und den Endstand von 5:5 erzwingen.
Auch die Herren spielten nun gegen einen ebenbürtigen Gegner, den DSV 98. Mit nur einem Wechselspieler gegen eine vollbesetzte Bank, schienen die Duisburger konditionell im Vorteil zu sein, doch im Folgenden entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel. Der ehemalige Verbandsliga-Konkurrent konnte zwar mit 1:0 in Führung gehen, doch danach hielt die Zonendeckung lange Zeit stand. Bis zum letzten Viertel konnten wir das Spiel sogar bis auf 3:2 drehen, doch in den letzten Minuten kommt Duisburg mit einem sehenswerten Distanzschuss genau in den Winkel wieder zum Ausgleich. Damit war klar, dass der Gruppensieg über das Torverhältnis entschieden werden würde.
So musste man, nachdem Duisburg gegen Essen und Düren mächtig vorgelegt hatte, gegen Düren jetzt mit 19 Toren Vorsprung gewinnen. Bis zum dritten Viertel lief der Plan, Vollpress zu spielen und einen Spieler in der gegnerischen Hälfte liegen zu lassen, recht gut, der zwischenzeitliche Stand von 14:0 war voll im Soll. Doch im letzten Viertel platz bei Düren der Knoten, das 15:1 vier Minuten vor Schluss ist der erste Schlag, das folgende 15:2 besiegelt alle Hoffnungen auf den Gruppensieg. In den letzten Minuten entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, Endstand 16:4.
Auch die Damen konnten ihr letztes Spiel gegen Dornberg deutlich gewinnen, hatten aber ebenfalls Pech mit dem Torverhältnis, sodass sie als Gruppendritter um den fünften Platz spielen durften.
Der Abend wurde fröhlich feiernd auf der Party des Ausrichters auf dem Turniergelände verbracht, wo sich alle Teilnehmer gut amüsierten und die letzten Akteure erst beim Morgengrauen ins Bett fanden.
Der nächste Morgen brachte für beide Teams ihre Platzierungsspiele. Die Herren trafen auf die Mannschaft von Gladbeck. In sehr ausgeglichenen Minuten zu Beginn des Spiels reichten unserer Auswahl vier gute Minuten, um das Ergebnis auf 6:2 zu erhöhen und damit eigentlich die Vorentscheidung zu schaffen. Dank einer katastrophalen Chancenauswertung blieb das Spiel aber weiter offen, da Gladbeck wieder auf 6:4 aufschließt. Trotzdem konnte der Sieg nicht mehr gefährdet werden, der fünfte Platz von sechzehn Mannschaften war damit gesichert.
Zur gleichen Zeit trafen die Damen auf den Tabellendritten der anderen Gruppe und konnten sich ebenfalls knapp aber verdient durchsetzen, womit sie auch auf dem fünften Rang von acht Teams landeten.
Insgesamt empfanden alle Teilnehmer das Turnier als einen vollen Erfolg. Das kleine Freibadgelände konnte die Besucher begeistern, am Rand der Spielfelder fanden viele Zuschauer Platz. Die abendliche Feier wurde in vollen Zügen genossen und viele wollen das Turnier in Bremen nun zu einem ständigen Spielort der Turniersaison machen. Im Finale des Turniers sicherte sich Hasefeld in einem starken Spiel den Turniersieg gegen Charlottenburg
Fotos vom Turnier in Bremen (2011)




