Gegen 7 Borghorster gibt's den achten Heimsieg

SSV 10:9 Borghorst (3:3. 4:3, 2:0, 1:3)

Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Christian Büttner (1 Tor), Martin Seimann, Björn Simshäuser, Stephan Schorn (1), Volker Amelong, Tim Klos, Thomas Kreus (3), Lothar Kirschfink, Mark Braun (4), Stefan Sanft (1), Christian Amelong, Marco Bleidießel



Überzahl
Überzahlspiele: 2
Überzahltore 0 (0%)
Unterzahlspiele: 4
Unterzahlgegentore: 1 (25%)



Gegen eine Rumpftruppe der SV Olympia Borghorst hat sich die erste Mannschaft des SSV lange Zeit schwer getan und mit Müh und Not zwei Punkte gesichert. Wie schon im Hinspiel war das Spiel über die gesamte Dauer sehr ausgeglichen, doch diesmal konnten wir einen knappen Heimsieg verbuchen.



Die Gäste begannen stark und lagen schnell mit 2:0 vorne, zwar konnten wir diesen Rückstand wieder ausgleichen, im Gegenzug kassierten wir aber das 2:3, erst neun Sekunden vor Viertelende stellten wir die Ausgangssituation wieder her.

Der zweite Spielabschnitt begann nun mit einem Doppelschlag unsererseits. Binnen einer Minute zogen wir mit 5:3 davon, den die Borghorster aber schnell wieder ausgleichen konnten. Es entwickelte sich ein hektisches Spiel, in dem beide Mannschaften gute Torsituationen erspielten. Während wir viel über den Center spielten, schlossen die Gäste ihre Angriffe meist mit Hebern von den Außenpositionen ab, 5-mal im Spiel übrigens mit Erfolg. Dem 6:6-Ausgleich lassen wir dann das 7:6 folgen, das war auch der Halbzeitstand.

Das dritte Viertel war mehr geprägt von Rausstellungen in einem schnellen Spiel als von guten Torszenen. Jetzt hielt unsere Abwehr aber erst einmal stand, vorne konnten wir zwei Tore erzielen, sodass wir mit einem 9:6-Vorsprung in den letzten Abschnitt gingen.

In nur eineinhalb Minuten konnten die Gäste jedoch auf 8:9 verkürzen, zur Erinnerung, im Hinspiel hatten wir ebenfalls im letzten Viertel mit 6:9 gestartet und noch einen Punkt retten können. Doch im Gegenzug nahmen wir mit dem 10:8 erst mal den stärksten Druck von den Schultern. Die Spannung blieb dennoch im Spiel, da wir sofort wieder den Anschluss kassierten und noch fünf Minuten zu spielen waren. Aber genau wie im Hinspiel verblieben die letzten fünf Minuten ohne besonderes Vorkommnis, sodass wir im zehnten Heimspiel den achten Sieg einfahren konnten.

Insgesamt betrachtet, zeigten sich viele Parallelen zum Hinspiel. Borghorst war in beiden Spielen ein unangenehmer Gegner, auch mit nur sieben Mann brachten sie uns oft in Verlegenheit. Wie schon im letzten Spiel war unsere Ausbeute bei Überzahlsituationen sehr mager. Besonders auffallend war die Heberquote im Spiel, von 19 Toren waren 7 Heber, davon fünf von den Gästen. Mit diesem Sieg können wir nun erst mal den vierten Platz in der Aufstiegsrunde einnehmen, haben aber auch schon mehr Spiele auf dem Konto als unsere Verfolger. In den abschließenden Spielen in Lünen und gegen Hamm will man nun noch mindestens einen Sieg einfahren und die Saison auf dem vierten Platz beenden…