Späte Niederlage nach fulminanter Aufholjagd

Düsseldorf 13:10 SSV (2:1, 4:1, 4:4, 3:4)

Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Martin Seimann, Stephan Schorn (1 Tor), Volker Amelong, Christian Büttner, Thomas Kreus (3), Lothar Kirschfink, Mark Braun (3), Tim Klos (1), Christian Amelong, Marco Bleidießel

Überzahl
Überzahlspiele: 3
Überzahltore: 2 (66%)
Unterzahlspiele: 3
Unterzahlgegentore: 2 (66%)

Trotz einer starken Aufholjagd hat die erste Mannschaft auch ihr zweites Spiel der Saison verloren. In Düsseldorf gab es letztendlich eine 10:13-Niederlage, bei der man jedoch als ebenbürtiger Gegner auftrat.

Die ersten beiden Viertel waren schon fast vorentscheidend für unsere Niederlage. Die Gastgeber spielten so gut wie ausschließlich über ihren Center, auch wenn dieser mit einer Zonendeckung oft ausgeschaltet wurde. Im ersten Spiel im großen Becken taten wir uns in der Vorwärtsbewegung schwer, vorne fehlte es dann an der Präzision, sowohl bei den Pässen als auch beim Abschluss. Der Halbzeitstand von 6:1 für die Gastgeber war aber trotzdem zu hoch.

Das dritte Viertel brachte Besserung im Angriffsspiel. Vier Tore, das konnte sich schon eher sehen lassen. Weiterhin verspielten wir aber einige gute Möglichkeiten, während die Düsseldorfer ihre Chancen permanent ausnutzten und ebenfalls vier Tore erzielen konnten.

Der letzte Spielabschnitt bot dann alles, was man bei einem Wasserballspiel erwartet. Spannung, schöne Spielzüge und Tore. Innerhalb von fünf Minuten erzielten wir unglaubliche vier Tore, glichen auf 10:10 aus. Die meisten dieser Treffer wurden durch Konterspiele und schnell vorgetragene Angriffe herausgespielt. Doch im anschließenden Angriff trafen die Gegner mit einem Schuss, der von uns unglücklich abgefälscht wurde, sodass er unhaltbar in die entgegengesetzte Ecke ging.
Nach dem Tor konnte Düsseldorf sich wieder formieren, ohne unsere Konterangriffe verpuffte der Angriff in den letzten Minuten. Als wir in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorne warfen, wurden wir noch zwei Mal gnadenlos ausgekontert, 13:10, eine etwas unglückliche Niederlage.

Insgesamt gesehen, fühlt sich diese Niederlage aber ganz anders an als die in Bocholt. Über weite Strecken waren wir gleichwertig, in der zweiten Halbzeit sogar schwimmerisch überlegen, das müssen wir dann praktisch nur noch in Tore ummünzen. Ärgerlich in manchen Situationen war jedoch, dass das Protokoll mehrere Male den Begriff der „toten Zeit“ falsch auslegte und Angriffe innerhalb dieser abpfiff, bzw. ausgeschlossene Spieler wieder hereinwinkte.
Bis zum Jahresende gilt es jetzt also, eine ausgeglichene Punktedifferenz herzustellen. Am 17.12. spielen wir im letzten Spiel des Jahres gegen Krefeld…