Fünfte Saisonniederlage - Schlussspurt verhindert erneutes Debakel
Vreden 13:11 SSV (2:0, 3:2, 5:3, 3:6)
Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Jochen Drees, Martin Seimann, Stephan Schorn (4 Tore), Volker Amelong, Tim Klos, Thomas Kreus (3), Thomas Mertens, Mark Braun (3), Marco Bleidießel (1)
Überzahl
Überzahlspiele: 5
Überzahltore: 3 (60%)
Unterzahlspiele: 2
Unterzahlgegentore: 0 (0%)
Im kleinen Becken von Vreden hat sich unsere ersatzgeschwächte erste Mannschaft wie schon in der letzten Saison schwer getan, aber wenigstens mit guter Moral eine weitaus schlimmere Niederlage abgewendet. Defizite und Hilflosigkeit im Angriff sowie verschlafene Anfangsminuten in jedem Viertel waren die Hauptgründe für die zweite Niederlage binnen zwei Tagen.
Die ersten zwei Viertel sind schnell zusammengefasst. Im Angriff fällt uns nichts, aber auch rein gar nichts ein, wir stellen uns gegenseitig Räume zu und vergeben die wenigen Chancen, darunter auch ein Fünfmeter. Ein torloses Viertel unsererseits und eine 2:3 führen zum Pausenstand von 5:2, bislang noch nicht dramatisch.
Im dritten Spielabschnitt treffen wir wenigstens drei Mal, kassieren aber auch fünf Gegentore, an Aufbäumen oder der Glaube an den Sieg ist jetzt nicht mehr zu denken, 10:5 und noch acht Minuten.
Wie gut für Vreden, dass wir immer die ersten Minuten verschlafen, zack, zack, zack, 13:5, ein Debakel kündigt sich an. Doch dann, viereinhalb Minuten vor Schluss plötzlich eine moralische Wende, die auch daran lag, dass Vreden jetzt ihre zweite Garde einsetzte, was sie später vielleicht bereuen. Innerhalb von fünf Minuten treffen wir sechs Mal, der Wechsel von Zone auf Vollpress irritiert den Gegner, der sich nun noch kaum Chancen erarbeiten kann. Am Ende steht es 13:11, angesichts des gesamten Spiels ein versöhnlicher Abschluss, ab jetzt sollten wir in der Liga aber erst einmal wieder nach unten blicken…