Hochs und Tiefs beim Dürener TV

Düren 7:13 SSV (1:5, 0:2, 3:1, 3:5)

Spieler: Hagü Amelong (im Tor), Christian Büttner (1 Tor), Martin Seimann (2), Frank Grümmer, Mark Braun (4), Jochen Drees, Tim Klos (1), Christian Amelong, Ralf Schiffler (2), Sebastian Braun, Peter Grümmer, Marco Bleidießel (3)

Überzahl
Überzahlspiele: 3
Überzahltore: 0 (0%)
Unterzahlspiele: 1
Unterzahlgegentore: 0 (0%)

Mit einer durchwachsenen Leistung hat die zweite Mannschaft das Jahr 2010 ausklingen lassen. Gegen eine über weite Strecken harmlose Dürener Mannschaft gingen viele Taktiken und Spielzüge schief, stattdessen war es oft individuelle Klasse, die zu den Toren führte.

Die ersten beiden Viertel sind schnell zusammengefasst. Hinten standen wir sehr sicher, da muss man auch mal ein Lob aussprechen, das sah schon öfters schlimmer aus. Vorne erzielten wir zwar die Tore, doch der Spielwitz, die zündenden Ideen fehlten meistens. Die Buden wurden entweder nach Distanzschüssen oder Centeranspielen erzielt, Reinschwimmen oder Passstaffetten gab es leider nicht. Trotzdem ein verdienter 7:1-Pausenstand.

Die zweite Hälfte brachte beiden Teams 6 Tore, eigentlich unverständlich wie man eine so klare Führung nicht ausbauen kann! Statt unserem Aufbauspiel weiter zu folgen, entwickelte sich von Minute zu Minute eine so eklatante Schießwut, dass wir dem Dürener Schlussmann aus unmöglichen Situationen in die Arme spielten, anstatt den besser postierten Mitspieler zu suchen. Hier muss man sich nun entscheiden, ob man in dieser Saison in Konkurrenz zur Aachener Erstbesetzung treten will oder man sich mit ein paar spielerisch schwachen Kanter- und Kontersiegen zufrieden geben will.

Die Verteidigung wurde übrigens vernachlässigt, und die Gastgeber konnten das dritte Viertel sogar mit 3:1 gewinnen.

Insgesamt haben wir das Spiel gewonnen. Zwischendurch gab es auch Lichtblicke und gute Spielzüge, man soll ja nicht alles schlecht reden. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die zweite Mannschaft ihr Niveau von der Vorsaison nicht halten kann und spielerisch eher schwächer als stärker wird. Vor allem gegen den Titelverteidiger aus Aachen wird eine härtere Hand in Umgang mit Trainingsunwilligen und Schießwütigen verlangt!

Die neue Saison wird gegen Übach-Palenberg eingeleitet, alles andere als ein Sieg wäre mehr als enttäuschend…