Düren : SSV III

8:11 (2:4, 2:4, 4:1, 0:2)

Spieler: Clara Drees (im Tor), Florian Prick, Volker Amelong (1 Tor), Stefan Bergs (1), Tim Klos (2), Lothar Kirschfink (1), Mark Braun (6), Thomas Mertens, Jens Schmitz

Überzahl:
Überzahlspiele: 6
Überzahltore: 3 (50%)
Unterzahlspiele: 2
Unterzahlgegentore: 0 (0%)

Nach den zuletzt eher leichten Spielen folgte heute in Düren ein richtungweisendes Spiel im Bezug auf das Erreichen der Playoffs. Düren trat zwar ersatzgeschwächt an, die beiden Haupttorschützen aus dem Hinspiel waren jedoch mit dabei.
Wir begannen schnell, fast schon hektisch, holten in der ersten Minute schon eine Überzahl heraus und schossen daraufhin das 1:0. Der Rest des ersten Viertels war bis auf wenige Ausnahmen konzentriert, Düren kam über ihre beiden Center nicht ins Spiel und wir konnten vorne auch unsere Chancen nutzen. So kam es zu einem verdienten 4:2.

Auch das zweite Viertel begann in seiner ersten Minute mit einer Rausstellung der Dürener und einem Tor unsererseits. Danach gelangen uns im Angriff ein paar Abschlüsse, die den Torwart nicht überwinden konnte. Düren konnte unserem engen Pressing wenig entgegensetzen. Zum Ende hin kassierten wir noch zwei unnötige Gegentore, die wieder ein Viertelergebnis von 4:2 ausmachten.

Im dritten Viertel schienen wir es uns als Ziel gesetzt zu haben, unsere konzentrierte Arbeit in möglichst wenig Zeit zunichte zu machen. Innerhalb von 95 Sekunden gab es 3 Gegentore, allesamt durch Schlafmützigkeit entstanden! Kurzum, wir hatten uns zu sicher gefühlt und das Spiel aus der Hand gegeben. Zumindest gelang uns 6 Sekunden vor Viertelende wieder die Führung, trotzdem ein katastrophales Viertel, vor allem in Angriff klappte erschreckend wenig.

Nach einer deutlichen Ansprache in der Pause lief das Spiel wieder besser, Düren wollte aber konnte nicht. Wir hatten sie müde geschwommen und erfreuten uns an der Führung, dachten aber erst mal nicht daran, weiterzuballern!
Erst 4 Minuten nach Viertelbeginn holten wir eine Rausstellung und das folgende Tor. Unverständlicherweise ergab sich Düren in sein Schicksal, das einzige, was nach vorne ging, waren 15m-Pässe auf den Center. Dann zwei Minuten vor Ende die Entscheidung, das 11:8, das Spiel war gelaufen.

Im Gegensatz zu den letzten Partien noch mal ein starkes Spiel der ganzen Mannschaft. Was heute zu Beginn schleppend voranging war das Angriffsspiel, das wir mal ohne Lo und Volker gestalten sollten. Bewegung gegen ermüdete Gegner schien uns selbst schwer zu fallen, dabei hätten wir die Schwäche der Dürener öfter ausnutzen müssen! Trotzdem ein insgesamt gutes Spiel, ein wichtiger Schritt in Richtung der Playoffs ist gemacht und so können wir den letzten beiden Begegnungen hochmotiviert entgegensehen.