SSV 2 : SSV 3
13 : 12 (3:2; 5:2; 2:4;3:4)
Spieler SSV 2: Hagü Amelong (im Tor), Jochen Drees ( 3 Tore ),
Martin Seimann, Frank Grümmer, Stephan Schorn ( 3 ),
Oliver Pontzen ( 1 ), Christian Amelong ( 1 ),
Ralf Schiffler ( 2 ), Peter Grümmer, Marco Bleidießel ( 3 ).
Spieler SSV 3: Clara Drees (im Tor), Andi Blumberg, Michael Blumberg,
Volker Amelong ( 3 ), Stefan Bergs, Tim Klos ( 1 ),
Lothar Kirschfink ( 1 ), Thomas Mertens, Mark Braun ( 6 ), Jens Schmitz ( 1 ), Timo Amelong.
Überzahl: Überzahlspiele 9
Überzahltore 4 (44 %)
Unterzahl: Unterzahlspiele 7
Unterzahlgegentore 3 (42 %)
Das war also das „Spiel des Jahres“.
Alles was beim SSV etwas mit Wasserball zu tun hat war dabei. 21 Spieler waren im Wasser, der Rest war Schiedsrichter, Protokollführer, Zeitnehmer oder einfach nur Zuschauer.
Zuschauer waren sowieso mehr da als sonst, dafür hatten wohl die Jungens gesorgt.
Aber die „Alten Herren“ haben noch einmal den Ansturm der „Jungen Wilden“ abwehren können.
Man müsste lügen, wenn man sagen würde, dass es ein schönes Spiel war. Aber es war ein hart umkämpftes und vor allem ein spannendes Spiel.
Der alles entscheidende Treffer zum 13:12 fiel erst 15 Sekunden vor Schluss.
Die Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Spielhälften.
Nachdem die Dritte Mannschaft durch zwei schnelle Tore in der ersten Minute mit 2:0 in Führung gegangen waren, setzten sich im weiteren Verlauf des ersten, vor allem aber im zweiten Viertel die Routine und die körperliche Überlegenheit der Zweite Mannschaft durch. Über 3:2 am Ende des ersten Viertels konnte man den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf 6 Tore (8:2) ausbauen.
Doch schon Ende des zweiten Viertels begann das Spiel zu kippen. Die Dritte kam noch auf 8:4 heran und setzte im dritten und vierten Viertel zur Aufholjagd an. In dieser Phase lief bei der Zweiten nichts mehr zusammen. Trotz der Führung war man nur noch auf den schnellen Abschluss bedacht, die Pässe kamen nicht mehr an, ihr Spiel wurde hektisch und zerfahren.
Ganz anders die jungen Spieler der Dritten Mannschaft. Die nutzten die sich ihnen bietenden Chancen konsequent aus. Das war die Zeit von Mark und Volker, die in dieser Phase alle Tore der Dritten machten.
Am Ende des dritten Viertels stand es nur noch 10:8, nach 25 Spielminuten war der 10:10- Ausgleich gefallen.
Dann wurde es dramatisch: die Zweite ging 11:10 in Führung – ihr erstes Tor nach acht Spielminuten -, wieder Ausgleich, wieder Führung der Zweiten und 45 Sekunden vor Schluss wieder Ausgleich. Die Dritte Mannschaft hatte sogar noch die Möglichkeit zur Führung, vergab sie nicht nur, sondern fing sich hinten noch einen Konter ein, den Jochen zur entscheidenden 13:12 Führung abschloss.
