ASC Gummersbach : SSV 1
6 : 12 (1:5; 1:2; 2:3; 2:2)
Spieler: Lars Huppertz (im Tor), Jochen Drees, Martin Seimann,
Stefan Schorn ( 2 ), Volker Amelong ( 1 ), Jose´Armijo,
Thomas Kreus ( 4 ), Mark Braun ( 5 ), Marco Bleidießel .
Überzahl: Überzahlspiele 6
Überzahltore 3 (50 %)
Unterzahl: Unterzahlspiele 4
Unterzahlgegentore 0 (0 %)
Wenn ein Spiel knapp werden könnte, dann das in Gummersbach, das wussten wir vorher. Mit den Bedingungen dort – nur vier Bahnen breites Becken, auf einer Seite kann man stehen – sind wir noch nie klar gekommen. Ich erinnere an das Endspiel von vor zwei Jahren, da haben wir mit fünf Toren verloren. Ich weiß gar nicht, ob wir jemals dort gewonnen haben. Aber früher ist früher und heute ist alles ganz anders. Diese Saison spielen wir die Liga so souverän, dass wir sogar in Gummersbach hoch gewinnen können.
Dennoch war es allemal knapper als bei den anderen Spielen.
Nach einer Schrecksekunde – das 0:1 fiel schon nach 15 Sekunden – legte unsere erste Sieben richtig los. Schönes, schnelles Spiel nach vorne, viel Bewegung und gute Abschlüsse brachten die Gummersbacher ein ums andere Mal in höchste Bredouille. Die hatten nicht den Hauch einer Chance. Die wussten gar nicht wohin mit dem Ball, so eng waren wir bei den Leuten. Und kam mal ein Schuss aufs Tor, hatte Lars, der einen super Tag erwischte, seine Finger dazwischen. Mark und Thomas zeigte, dass man auch in einem kleinen Becken durch Schnelligkeit viele Tore machen kann.
Nur Centerspiel war nicht – auf beiden Seiten. Sobald ein Ball in den Center kam, wurde er gnadenlos weggefischt. Bis auf das schnelle erste Tor, war auf beiden Seiten kein Centertor zu sehen.
Während wir im ersten Viertel sehr gute Alternativen zeigten, wurde das dann viel mühsamer. Dutzende Ballverluste nach Pässen in den Center, brachten die Gummersbacher immer wieder leicht ins Spiel. Die hatten dann auch den ersten Schock verdaut und sich viel besser auf uns eingestellt – war ja auch eigentlich ihr Heimbecken; die sollten wissen, wie man da spielt.
Aber richtig knapp wurde es trotzdem nicht mehr. Vier Tor Vorsprung nach dem ersten Viertel, 5 nach dem 2. und 6 Tore Vorsprung nach dem dritten Viertel und am Ende. Zitterspiele sehen anders aus.
Jetzt brauchen wir noch zwei Punkte aus den letzten drei Spielen – die holen wir uns auch noch!!!