SSV 2 : SSV 3
15 : 14 (3:1; 3:4; 6:3;3:6)
Spieler SSV 2: Hagü Amelong (im Tor), Jochen Drees ( 4 Tore ),
Martin Seimann ( 1 ), Richard Winter, Stephan Schorn ( 4 ),
Oliver Pontzen ( 1 ), Christian Amelong ( 1 ), Irena Huppertz,
Peter Grümmer ( 1 ), Marco Bleidießel ( 3 ).
Spieler SSV 3: Clara Drees (im Tor), Andi Blumberg, Michael Blumberg,
Volker Amelong ( 2 ), Stefan Bergs ( 2 ), Tim Klos ( 2 ),
Lothar Kirschfink, Mark Braun ( 6 ), Thomas Mertens ( 2 ).
Überzahl: Überzahlspiele 4
Überzahltore 3 (75 %)
Unterzahl: Unterzahlspiele 8
Unterzahlgegentore 5 (63 %)
Das war mal das „Spiel des Jahres“. Jetzt sind sie fast schon Routine geworden, die Spiele Stolberg Zwei gegen Stolberg Drei. Schon drei Mal haben wir diese Saison gegen einander gespielt und einmal steht uns noch bevor. Alle drei bisherigen Spiele hatten eins gemeinsam: es knisterte und es war spannend bis zum Schluss – auch diesmal.
Am Anfang plätscherte das Spiel so dahin, nichts Außergewöhnliches passierte. Dann nach sechs Minuten Spielzeit kam der Paukenschlag, Lo bekam wegen Meckerns – „Pfeifenkopf“ ist Meckern! – die Rolle und war raus.
Ich glaube, zu dem Zeitpunkt hätte keiner mehr einen Cent auf die Dritte gewettet.
Doch die jungen Spieler der Dritten hatten sich schnell von dem Schock erholt und konnten auch das zweite Viertel ausgeglichen gestalten. Zur Halbzeit stand es 6:5 für die Zweite.
Man muss sowieso sagen, dass das Spiel wenig Spektakuläres bot. Es war kaum schönes Mannschaftsspiel zu sehen. Tore gab es fast nur durch Einzelaktionen. Da bekam einer in der eigenen Hälfte den Ball, schwamm nach vorne und hämmerte das Ding rein. Oder die Dinger wurden einfach von der Mitte aus rein gemacht. Schönes Wasserball sieht anders aus.
Das dritte Viertel war dann allerdings klar das Viertel der Zweiten Mannschaft. Tor um Tor wurde der Vorsprung vergrößert, bis zu fünf Toren kurz vor Schluss des dritten Viertels.
Aber dann blies die Dritte Mannschaft zur Aufholjagd. Anstatt das Spiel in Ruhe nach Hause zu bringen, brachten die erfahrenen Spieler der Zweiten durch unkonzentrierte und überhastete Abschlüsse und indiskutable Anspiele in den Center die Dritte Mannschaft noch Mal ins Spiel zurück. Der Vorsprung der Zweiten schmolz Tor um Tor. 25. Minute 13:9, 29. Minute 14:11, 31. Minute 15:13. Als dann eine halbe Minute vor Schluss noch der Anschlusstreffer zum 15:14 fiel, war der Sieg der Zweiten tatsächlich noch gefährdet.
Wer hätte das noch erwartet? Die Spieler der Dritten haben wirklich toll gekämpft.