TV Düren 1847 : SSV 2
12 : 13 (3:3; 4:2; 1:4; 4:4)
Spieler:
Hans Günther Amelong (im Tor), Jochen Drees ( 1 Tor ),
Martin Seimann ( 2 ), Frank Grümmer, Stephan Schorn ( 1 ),
Oliver Pontzen, Thomas Mertens, Mark Braun ( 3 ),
Peter Grümmer ( 1 ), Marco Bleidießel ( 5 ).
Überzahl: Überzahlspiele 5
Überzahltore 3 (60 %)
Unterzahl: Unterzahlspiele 3
Unterzahlgegentore 3 (100 %)
Langsam müsste es sich doch bei unseren Gegnern rumgesprochen haben: du hast gegen Stolberg erst gewonnen, wenn du ein Tor mehr geschossen hast - beim Ertönen des Schlusspfiffes; 30 Sekunden vor Schluss mit einem Tor Vorsprung das Spiel locker nach Hause schaukeln, das reicht nicht!
Aber Spaß beiseite, dass wir das Spiel durch zwei Tore in den letzten dreißig Sekunden noch gewonnen haben, war mehr als glücklich.
Das war kein schönes Spiel – wie meistens gegen Düren. Die Dürener spielten eine recht effektive Pressdeckung, mit der wir überhaupt nicht zu recht kamen. Da blieben nur Einzelaktionen. Insbesondere Marco setzte sich da vorne immer wieder durch und sicherte uns mit seinen 5 Toren und einigen finalen Pässen letztendlich den Sieg. Auch Martin machte zwei Centertore und holte einen Fünfmeter raus.
Andersherum waren auch hinten immer wieder persönliche Fehler dafür verantwortlich, dass wir einige blöde bis saublöde Tore kassierten.
Obwohl immer wieder angesprochen, schafften wir es auch nicht, die beiden Hauptakteure der Dürener eng genug zu decken. Viel zu selten wurde versucht, dem Center den Ball wegzufischen. Und wenn es mal klappte, hatten die Schiris was dagegen.
Das erste Viertel war ausgeglichen. Das ganze zweite Viertel hindurch führten die Dürener, mit bis zu drei Toren. Im dritten Viertel holten wir auf und gingen kurz vor Viertelende sogar mit 9:8 in Führung. Als dann zu Beginn des Schlussviertels sogar das 10:8 fiel, hätte die Sache eigentlich gegessen sein müssen. Aber weit gefehlt, Mitte des letzten Viertels hieß es wieder 11:11 unentschieden, und 75 Sekunden vor Schluss gingen die Dürener sogar in Führung.
Dann kamen die letzten 30 Sekunden: 31:33 schoss Marco dass 12:12, und 31:57, also drei Sekunden vor Schluss, schoss Mark mit einem Aufsetzer in die kurze Ecke den nicht mehr für möglich gehalten Siegtreffer.