Dieses Jahr fuhren wir zum Borghorster Turnier, das in den letzten Jahren bis zum größten in ganz Deutschland herangewachsen ist, nur mit einer vergleichsweise geringen Teilnehmerzahl. Die sechs Herren wurden noch von Hermy und einem befreundeten Wasserballer aus Kassel unterstützt und auch die Mädels brauchten noch Spielerinnen.
Gespielt wurde jeweils in Gruppen in 2x7 Minuten brutto, von denen sich bei den Damen die ersten beiden und bei den Herren jeweils der Gruppenerste für das Viertelfinale qualifizieren konnte.
Das erste Spiel der Herren war gegen Reissdorf Früh, eine befreundete Kölner Mannschaft. Völlig unerwartet konnten wir gegen die Kölner einen knappen 4:3-Sieg erringen, bei dem wir lange Zeit mit zwei Toren vorne standen. Die Damen verloren leider ihr erstes Spiel knapp, hatten aber in den verbleibenden vier Spielen noch gute Chancen aufs Viertelfinale.
Diese wurden in den beiden weiteren Samstagsspielen auch weiter erhalten. Gegen holländische Mannschaften kamen die Damen zu zwei knappen Siegen und lagen danach auf Platz 3 ihrer Gruppe. Die Herren hatten gegen eine starke Utrechter Erstligaauswahl keine Chance und verloren trotz 1:0-Führung deutlich mit 2:9.
So war der erste Turniertag schon zu Ende uns nach einem kurzen Stadtaufenthalt zur Nahrungsaufnahme stand ein schöner Abend mit Wasserballparty auf dem Freibadgelände auf dem Programm.
Am folgenden Morgen war es nichts mit lange schlafen, um 9 Uhr mussten unsere Herren schon wieder ins Becken, auch diesmal gegen einen niederländischen Profiklub. In einem Spiel, in dem die Holländer deutlich mehr Chancen hatten, konnten wir uns trotzdem nach dreimaliger Führung mit 3:2 durchsetzen und den favorisierten Niederländern ein Schnippchen schlagen. Diese verzweifelten an Lars in unserem Tor, während unsere Angriffsabteilung die spärlichen Torchancen konsequent ausnutzte. Trotz dieses Sieges schieden wir letztendlich als Gruppenzweiter aus, während die Damen weiter um den Einzug ins Viertelfinale kämpften.
Und das taten sie mit einem deutlichen 4:1-Sieg gegen einen weiteren holländischen Teilnehmer. Nur im letzten Spiel mussten sie sich den Gronauern, dem bisherigen Tabellenführer deutlich geschlagen geben und scheiterten als Gruppendritter nur knapp.
Insgesamt waren besonders die Damen sehr zufrieden mit ihrem Turnierergebnis, die Herren hätten lieber noch ein paar Spiele mehr gehabt, was bei der großen Teilnehmerzahl allerdings nicht möglich war.
Doch das gute Wetter konnte niemandem die Laune verderben und alle freuen sich jetzt auf die Winterturniere in Aachen, Stolberg und Kaiserslautern!